WILDLIFE D.LUXE VOGELWELT
WUNDER DER LÜFTE

OB GROSS ODER KLEIN,
KNALLBUNT ODER IN TARNFARBEN,
FLUG- ODER GESANGSKÜNSTLER:
FASZINIEREND SIND SIE ALLE!
WILLKOMMEN IM VIELFÄLTIGEN
REICH DER VÖGEL.

Vogelwelt – Wunderland aus Federn & Farben

Die Vogelwelt ist auf Wildlife-Reisen nach Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika ein Bereich, der häufig ein wenig im Schatten der Reviere von prominenteren Stars der Natur wie Löwen, Elefanten und Gorillas steht. Und hauptsächlich von wenigen Vogelkennern und Hobby-Ornithologen wirklich eingehend erkundet wird. Das möchten wir ändern! Denn die Vielfalt der gefiederten Arten ist so überwältigend, dass es schade wäre sie nur eines flüchtigen Blicks zu würdigen. Auf unseren Safaris und Trekking-Touren in ursprünglichen Landschaften werden Ihnen überall zahlreiche verschiedene Vogelarten begegnen, ob in großen Schwärmen oder vereinzelt und versteckt im Schutz dichter Zweige. Die erfahrenen Guides, die Sie auf geführten Ausflügen begleiten, verfügen über ein erstaunliches Repertoire an Wissen, können nahezu alle einheimischen Vogelrufe zuordnen und überraschende Details aus dem alltäglichen Leben der einzelnen Arten berichten.  

LIEBE AUF DEN ZWEITEN BLICK

Ja, auf einer Pirschfahrt durch die afrikanische Savanne fällt der Blick meist als erstes auf die kolossalen Flusspferde im Wasserloch. Aber was wäre eine solche Szenerie ohne die weißen Kuhreiher auf ihren Rücken? Oder die Seeadler, die mit ihren mächtigen ausgebreiteten Schwingen elegante Runden darüber drehen und nach einem Leckerbissen im kühlen Nass Ausschau halten? Was wäre der Lake Manyara ohne die gigantischen Scharen pinker Flamingos, die hier rasten? Was wäre eine Safari ohne eine Gabelracke zu erblicken, die so bunt ist, als hätte sie in verschiedenen Farbtöpfen gebadet? Und wie wäre es ohne die für den Busch so typischen Vogelstimmen aufzuwachen? Das wäre nicht Afrika. Nicht anders schaut es im Regenwald aus, zum Beispiel in Costa Rica. Noch bevor Sie die ersten Affen in den Baumwipfeln entdeckt haben, fallen Ihnen die exotischen Rufe der heimischen Vögel auf. Sie weben zusammen mit den summenden und brummenden Insekten den immerwährenden Klangteppich, der den Hintergrund für einzigartige Urlaubserlebnisse bildet.  

Nicht nur für sich betrachtet sind Vögel faszinierend, sie gehen auch mit den anderen Tieren in ihrem Lebensraum spannende Symbiosen ein. Besonders in Afrika sieht man häufig kleinere Arten auf größeren Säugetieren sitzen, die in deren Fell nach Parasiten picken. Außerdem üben sie eine Alarmfunktion bei drohender Gefahr aus: Wenn ein Buschbrand naht oder sich ein Raubtier, zum Beispiel ein Leopard, anschleicht, sehen sie es aus der Luft als erstes, werden unruhig und stoßen Warnrufe aus, die ganz sicher dem einen oder anderen Beutetier das Leben retten. 

WÄCHTER & NOMADEN DER LÜFTE

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der interessantesten Vogelordnungen und -arten vor, die Sie auf unseren Wildlife-Reisen in freier Natur beobachten können. Wir verraten Ihnen, wo sie vorkommen und was sie auszeichnet. Selbstverständlich sind dies nur Ausschnitte aus dem riesigen Kosmos der gefiederten Geschöpfe. Allein in Botswana gibt es rund 600 Vogelarten. Ganz gleich, ob Sie auf Ihrer Reise die dauerhaft in der Region heimischen Vögel studieren oder zu den Überwinterungszeiten der Zugvögel vor Ort sein möchten, ob Sie sich für eine bestimmtes Exemplar ganz besonders interessieren oder gerne einen Überblick über die typischerweise vorkommenden Arten hätten – wir beraten Sie zu den besten Regionen und Reisezeiten zur Vogelbeobachtung und gestalten Ihren Urlaub entsprechend Ihrer individuellen Wünsche. Freuen Sie sich auf einmalige Erlebnisse in der wundervollen Welt der Vögel auf Pirschfahrten, Walking Safaris und beim Dschungel-Trekking. Ihr Guide kennt die besten Spots zur Observation und für außergewöhnliche Fotomotive und hat immer ein Fernglas dabei.   

Prachtvolle Wesen Pfauen

“Stolz wie ein Pfau” – diese Redewendung kommt nicht von ungefähr. Schließlich hat das Männchen dieser Vogelart auch Einiges vorzuweisen, auf das es stolz sein kann. Als wäre sein berühmtes Pfauenrad, zudem es sein Schwanzgefieder aufspannen kann, nicht schon beeindruckend genug, verfügt es auch noch über einen imposanten Kopfschmuck und einen leuchtend blauen Kopf und Hals. In den schönsten Tönen von Blau, Grün und Gold schimmert sein Gefieder. Dabei hat diese besondere Zeichnung vor allem den Zweck Angreifer und Fraßfeinde abzuwehren. Die Pfauenaugen auf den Schwanzfedern sollen die Augen von größeren Säugetieren imitieren. Reicht das nicht aus, erzeugt der Pfauenhahn durch Schütteln seines Hinterteils ein rasselndes Geräusch. Inklusive ihrer Schwanzschleppe werden die männlichen Exemplare bis zu zwei Meter lang. Die Hennen sind kleiner, in überwiegend braungrauer Farbe unscheinbarer und haben kurze Schwanzfedern, verfügen aber ebenfalls über einen Kopfschmuck und über eine türkise Färbung um den Hals. Pfauen in ihrem ursprünglichen Lebensraum können Sie in Indien bewundern. 

Scharen von Pink FLAMINGOS

Mit seinem rosarot gefärbten Gefieder, seinen langen Beinen, seinem langen, biegsamen Hals und dem großen gebogenen Schnabel zählt der Flamingo wohl zu den am außergewöhnlichsten anzuschauenden und seltsamsten Vögeln. Fast scheint es als sei er der Urzeit entsprungen. Nicht nur mit seinem Aussehen macht er Eindruck, auch sein Auftreten in riesigen Schwärmen sorgt bei Natur- und Vogelliebhabern für Herzklopfen. Amerika, Südeuropa sowie Afrika und Südwestasien sind die natürlichen Lebensräume von Flamingos. Unter anderem ist der Lake Manyara im Norden Tansanias für seine enormen Flamingo-Kolonien berühmt. Bei einer Safari in dieser Region sollten Sie das Schauspiel, das Ihnen diese bieten nicht verpassen! Es hat etwas Fesselndes und gleichzeitig Meditatives, die Vögel dabei zu beobachten wie sie durch das Wasser waten, dabei elegant die dünnen Beine hebend, und es mit ihren Seihschnäbeln nach Plankton filtern, welches für die Färbung ihres Gefieders verantwortlich ist. Flamingos können nicht nur leicht auf einem Bein stehen, sie sind auch gute Schwimmer, und beim Fliegen erreichen sie Geschwindigkeiten von 50 bis 60 Stundenkilometern.  

Klein, aber oho Kolibris

Kaum zu glauben, dass ein so kleiner Vogel so viel Wind machen kann: 40 bis 50 Flügelschläge pro Sekunde schafft der Kolibri in seinem Schwirrflug! Dieser ermöglicht das auf der Stelle fliegen, um mit dem langen Schnabel in kelchartige Blüten zu gelangen und Nektar zu trinken. Davon nimmt der Kolibri täglich etwa das Fünffache seines Körpergewichts, welches zwischen 1,6 und 24 Gramm beträgt, zu sich. Und bestäubt dabei zahlreiche Pflanzen. Außerdem frisst er kleine Insekten und Spinnen. Die kleinste der insgesamt fast 340 weltweit bekannten Kolibri-Arten, die Bienenelfe, misst nur acht Zentimeter, die größte, der Riesenkolibri, etwa 22 Zentimeter. Der häufig mit schimmerndem Gefieder ausgestattete Vogel kann noch mit weiteren beeindruckenden Fakten aufwarten: Bis zu 500 Mal schlägt sein Herz in der Minute, und bis zu 250 Atemzüge nimmt er. Kolibris kommen natürlicherweise in Südamerika, der Karibik und Nordamerika vor. Die kleinen, flinken Vögelchen sind gar nicht so leicht auszumachen, doch auf einer geführten Beobachtungstour während Ihrer Reise durch eine ihrer Heimatregionen wird Ihr erfahrener Guide sie ganz sicher für Sie entdecken. 

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